Justiz

Unser Ziel ist eine Rechtsprechung, bei der Täter nicht mehr damit rechnen können, straffrei auszugehen.

Vergewaltigung ist schon längst verboten, und die Strafen sind vergleichsweise hoch. Trotzdem klappt die Umsetzung dieses Verbots nicht. Ein Grund dafür sind Vergewaltigungsmythen und ihr direkter oder indirekter Einfluss auf die Rechtsprechung. Andere Gründe sind Probleme in den Gesetzen, in ihrer Formulierung und in ihrer Anwendung. Daher unter „§ § § §“ relevante Links und Textauszüge dazu.

Inhaltsverzeichnis:

Essener Urteil – Gesetzeslücken geschaffen durch Auslegung?

Dr.in iur. Ulrike Lembke: Vis haud ingrata – die “nicht unwillkommene Gewalt“. Die kulturellen Wurzeln sexualisierter Gewalt und ihre rechtliche Verarbeitung

U. Lembke – „Geschlechter­stereo­type, Sexualitätsmythen und opferbeschuldigendes Alltagswissen bei der Straf­ver­fol­gung von Sexualdelikten“ (Referat)

Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

https://frauengegensexuellegewalt.wordpress.com/2012/11/03/stellungnahmen-des-37-feministischen-juristinnentages-2/