Ein (1) EIN (I) Nein reicht – besser: Nur ein Ja ist ein Ja

Das Einverständnis muss freiwillig als Ergebnis des freien Willens der Person, der im Zusammenhang der jeweiligen Begleitumstände beurteilt wird, erteilt werden. Am ersten August trat die sogenannte Istanbul-Konvention, das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und … Weiterlesen

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Jede dritte Frau erlebt Gewalt, jede 20. ….

… eine Vergewaltigung – EU-Studie zu Gewalt gegen Frauen. Zusammenfassung: Die gleichen Zahlen wie immer und wie weltweit. Die nächste Studie sparen wir uns jetzt, okay? Statt dessen überlegen wir uns, wie das beendet wird. Juristische Mittel und Möglichkeiten der … Weiterlesen

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Montagsbild … la femme est née libre

Olympe de Gouges

(7. Mai 1748 in Montauban, Südfrankreich – 3. November 1793 Hinrichtung in Paris.)

olympe de gouges

„Mme de Gouges, die geistige Mutter der Menschenrechte für weibliche Menschen, ist die bedeutendste politische Denkerin im patriarchalen Europa: Ihre »Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin« (1791) ist ein bis heute unübertroffen scharfsinniges Dokument konsequenten Widerstandes gegen die »Erklärung der Männer- und Bürgerrechte« (1789), verfasst von Bürgern und Hausvätern.“

Ausführlichere Biografie auf fembio.

Ihre „Erlärung der Rechte der Frau und Bürgerin“ wurde Absatz für Absatz eng entlang der „Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyens“ von 1789 formuliert und macht damit den Anspruch auf absolute rechtliche Gleichstellung deutlich.

Im Sommer 2013 initiierten zahlreiche französische feministische Gruppen Aktionen, um mehr berühmte Frauen in das Panthéon, eine Ruhmeshalle in Paris, aufnehmen zu lassen. Olympe de Gouges stand oben auf der Liste.

Die angemessene Reaktion ist natürlich – „Was, die ist noch nicht drin?“ In guter Gesellschaft – auch Frauen wie Christine de Pisan oder Simone de Beauvoir sind es nicht.

Bald werden sie es sein.

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FALSCHbeschuldigung!!!! Bitte 10 000 Mal verbreiten!!!!! Nein, 100 000 Mal, mit Schlagzeile.

Leider haben wir, große deutsche Medien, jetzt nur noch sehr eingeschränkt Platz für eine Berichterstattung zu den ganzen Fällen, die gar nicht angezeigt werden, die eingestellt werden, weil keine von der Staatsanwaltschaft wahrnehmbaren Verletzungen vorliegen, weil der Täter ja nicht … Weiterlesen

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Eine Bitte unserer französischen Verbündeten ….

Eigentlich sollte das französische Parlament ein Gesetz gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Frauen (Prostitution) nach dem schwedischen Modell vorlegen. Aber nun wird das von der französischen Regierung verzögert. Hier ein englischsprachiger Brief (letter_to_france_about_prostitution_sept_2013-original.pdf) der Europäischen Frauenlobby – European Women’s … Weiterlesen

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Mittwochsbild …. aus Frankreich

Welcome back sozusagen, schon lange nichts mehr eingestellt, aber das Leben, das Netz und das Universum –

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Das Bild stammt aus einer französischen Kampagne gegen Vergewaltigung der Initiative „collectif féministe contre le viol„. Anlass ihrer neuesten Aktion ist eine Webseite, auf der ein Mann gegen Geld „Verführungskurse für Männer“ anbietet, auf der er aber in Wahrheit Tipps für Date Rape, also Vergewaltigungen von Freundinnen oder Bekannten gibt. Das ganze in geschönter Vergewaltigungsmythensprache … denn „es wird ihr dann schon gefallen, wenn sie Ihre Kraft spürt.“

Wir wünschen den Französinnen und ihren Unterstützern viel Erfolg bei ihrer Aktion!

 

 

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Offener Brief an den Bundesgerichtshof zum Fall Chantal – Danke für die viele Unterstützung und die Unterschriften!

Unterschriftenaufruf beendet und abgeschickt! Im September ging ein Gerichtsurteil durch die Presse, als das Landgericht Essen einen als gewaltbereit bekannten 31-Jährigen vom Vorwurf der Vergewaltigung einer 15-Jährigen freisprach. Das Gericht glaubte der zur Zeit des Geschehens 15-jährigen, dass sie keinen … Weiterlesen

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Geschlechtsbezogene Hassreden bei Facebook – Weitermachen!

Women, Action and the Media und die Aktivistinnen (Soraya Chemaly, Jaclyn Friedman, Laura Bates) waren ja erfolgreich. Aber damit Facebook seine Zusagen ernst nimmt:

WEITERMACHEN  !!!

Kurzfassung des englischen Artikels:

Seit Facebooks Zusage, bei Hassreden aufgrund von Geschlecht besser zu reagieren, arbeiten die Frauen von Women, Action and the Media intensiv mit Facebook zusammen, damit das auch passiert.

Es geht um zwei Aspekte:

    1. Inhalte, die Vergewaltigung, häusliche Gewalt oder andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt verherrlichen, fördern oder verharmlosen.Diese Inhalte sollen entfernt werden.
    2. Nicht sexualisierte Bilder von Frauen und besonders ihren Brüsten (stillende Mütter, Krebsaufklärung, andere) UND Pornobilder.Die ‚normalen‘ Bilder werden von Facebook gerne entfernt. Sie sollen bleiben. Der Porn wird oft nicht entfernt. Dies ist auch ein Thema, aber im Moment konzentriert sich die Kampagne auf den ersten Aspekt.

Zur weiteren Unterstützung der Kampagne

Fall 1
Verherrlichung, Verbreitung, Verharmlosung sexueller oder häuslicher Gewalt:

      1. Das Bild über die ‚Meldefunktion‘ bei Facebook melden.
      2. Falls Facebook die Entfernung des Bildes ablehnt, eine Email (s.u.) an Women, Action and the Media mit folgenden Infos: Wann und wo das Bild gemeldet wurde + Facebooks Antwort.

Fall 2
Sexualisierte Darstellung von nackten Frauen (Porn) / Entfernung von nicht-sexualisierten Darstellungen (z.B. Brüsten, die ohne pornografischen Zusammenhang gezeigt werden):

a)    Wie oben – Bild melden.
b)    Ebenfalls wie oben. Women, Action and the Media archiviert diese Informationen im Moment, um sie Facebook später vorzulegen.

Link zum Artikel: http://www.womenactionmedia.org/facebookaction/how-to-report-gender-based-hate-speech-to-facebook/

Email:  wam@womenactionmedia.org
oder: fbreporting@womenactionmedia.org

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39. Juristinnentag Mai 2013

Hier einige der Resolutionen, diejenigen zu Sorgerecht, zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen und zu sexualisierter Gewalt gegen Frauen: _____________________________________   Sorgerechtsverfahren – Sorgerecht und Sorgepflicht Wir fordern die Abschaffung des Gesetzes zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern … Weiterlesen

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Montagsbild: Emily Wilding Davison

Am 8. Juni jährt sich ihr Todestag zum 100. Mal, am 4. Juni 1913 zog sie sich die Verletzungen zu, die sie nicht überlebte:

Emily_Davison

Emily Wilding Davison, 11. Oktober 1872 – 8. Juni 1913.

Sie gehörte zur britischen Suffragetten-Bewegung, also zu der hauptsächlich aber bei weitem nicht ausschließlich aus Frauen bestehenden Bewegung, die sich für das Frauenwahlrecht einsetzte.

Am 4. Juni versuchte sie bei einem Pferderennen, ein Pferd des Königs Georg V. aufzuhalten. Das Pferd stürzte und sie wurde dabei so stark verletzt, dass sie vier Tage später im Krankenhaus starb. Bis heute ist umstritten, ob sie bereit war zu sterben oder ob sie mit einer spektakulären Aktion auf dieses Thema aufmerksam machen wollte.

Ein sehr guter Artikel von Kira Cochrane zur damaligen Bewegung und zu ihrer Relevanz heute erschien vor einigen Tagen im Guardian.

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